TGT® INTENSIV-SEMINAR REITEN IN VELEN

Galopp, Galopp… in Velen

Intensive Trainer-Fortbildung TGT® Reiten


Wer Peter Kreinbergs Ausbildungssystem kennt, der weiß, wieviel Wert der erfahrene Ausbilder auf die solide Grundlagenarbeit von Pferd und Reiter in allen Grundgangarten legt. Die Schulung einer einfühl­samen Reittechnik hin zu einem balancierten und wenig störenden Reitersitz steht dabei immer im Vordergrund. Das Stufenkonzept der TGT®-Methode geht daher vom passiven und störungsfrei sitzenden und reitenden Schüler hin zum Reiter, der aktiv formend reitet.

Was in Schritt und Trab noch relativ leicht umzusetzen ist, wird für Pferd und Reiter im Galopp im Viereck häufig zu einer Herausforderung. Wie diese Aufgabe erfolgreich bewältigt werden kann, war ein Hauptthema für zehn TGT®-Trainerinnen, die in Velen an der dreitägigen TGT®-Weiterbildung Reiten Intensiv teilgenommen haben. Viele Pferde hat Peter Kreinberg während dieses Seminars immer wieder selbst geritten… 




Die Feedbacks zu diesem Seminar kommen von den Teilnehmern selbst:

„Es ist immer wieder unbeschreiblich, wie Pete einen in Nuancen und in zahlreichen detaillierten Anleitungen anders ‚hinsetzt‘. Durch diese Inhalte fühle ich nicht nur die einzelnen eigenen Körperteile, sondern vor allem, dass sich meine Balance im Sattel sofort verändert. Mein Pferd reflektiert dies ebenso. Sobald ich Muskeln löse oder meine Hilfen ändere, wird es taktsicherer und leichter… was immer gerade mein Thema ist.“

„Es war ein großartiges Seminar, mit ganz tollen Menschen –, und ich habe bisher in keinem Seminar meinen Knackpunkt erreichen können. Ich denke, dass ich nun wirklich an dem Punkt bin, um da reell zu wachsen. Ich bleibe dran!“

„Dies ist Sitzschulung auf höchstem Niveau, denn es ist immer der Mensch, der sein Tun mit Händen, Schenkeln, Sitz und Blick ans Pferd bringen und anpassen muss. Wer sich von Peter und auch von Rika führen lässt und auch wirklich dranbleibt, der erfährt riesige Entwicklungsschiritte im Sattel. Mein Pferd und ich waren sicher nicht die Talentiertesten, aber vieles klappt nun schon sehr gut und fühlt sich immer feiner und leichter an. Dafür hat sich jeder Einsatz gelohnt.“

„Mein junges Pferd und ich haben wieder viel mitnehmen können. Auch wenn meine Baustellen noch recht groß sind, so sind auch die Knackpunkte im Seminar entsprechend deutlich und helfen mir zu Hause im Programm weiterzumachen. Toll war, dass Peter uns ganz individuell einen Trainingsplan aufgestellt hat, so dass es einfacher für mich ist, dranzubleiben und fachlich sinnvoll fürs junge Pferd zu arbeiten. Highlights waren aber auch all meine TGT®-Trainer-Kollegen – wir hatten wieder viel Spaß zusammen!“

„Großartig – es gibt nichts Besseres als die Insider-Kurse, an denen wirklich am Fundament und im Detail für jeden gearbeitet wird. Danke für die tolle Verbesserung der Galopparbeit.“

Danke auch von Peter und Rika an Alison Marburger für den netten und professionellen Service auf der „Clover-Leaf-Ranch” für Teilnehmer und Gastpferde!

„Wir freuen uns auf die nächsten Seminare!“

 

Praktische Teilnehmerinnen:

Dagmar Lewejohann
Chrissy Knittel
Daniela Dücker
Claudia Wegner
Marion Voss
Sabine Butenberg
Christine Herbst
Christine Neumann
Claudia Sperrhake
Vera Klüwer
Simone Pengel

ALLE FOTOS HIER!

 

 
 
 
 
 
 
 
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EL ESTABLO ROSENHOF

Kreinberg | TGT® Seminare in Bergheim

„el Establo Rosenhof“ – Seminare mit Peter und Rika Kreinberg

 

Gabi Breuer und Elke Müller (re.) Gabi Breuer und Elke Müller (re.) Der Rosenhof in Bergheim (Köln) steht unter einem neuen Stern: Elke Müller und Gabi Breuer investieren viel Herzblut und Fachkompetenz, um die namhafte Reitanlage, die einigen durch die Dreharbeiten zu den Vox-Pferde-Profis bekannt ist, für Reiter aller Reitweisen zugänglich zu machen.

Unter dem neuen Namen „El Establo Rosenhof“ bietet das Pächter-Duo neben einem Einstallerbetrieb Seminare, Events und Kurse für Pferdebesitzer mit renommierten Gast-Ausbildern an.

Die Qualität in den unterschiedlichsten Bereichen der Reiterei ist ihnen dabei wichtig. Themen wie Bodenschule, Working Equitation, feiner Reiten, Trail-Workshops, Körperarbeit, Hund & Pferd uvm. werden in Zukunft hier im Angebot sein. Es lohnt sich also die Termine im Auge zu halten.

 

 

KREINBERG | TGT®-Seminare

Peter und Rika Kreinberg sind regelmäßig mit Seminaren auf dem „El Establo Rosenhof“ aktiv. Reitseminare „Locker & effektiv reiten“ mit Rika Kreinberg, "Basisarbeit & Gymnastizierung" mit Peter Kreinberg, Sattel-Seminare sowie die Ausbildungs- und Weiterbildungsstaffeln The Gentle Touch TGT® stehen im Kalender.

„Wir freuen uns stets auf die Seminare hier auf der Reitanlage, die von Elke Müller und Gabi Breuer mit entsprechender Kompetenz geführt wird“, freut sich Ausbilder Peter Kreinberg. Auf dem „el establo Rosenhof“ wird auch die erfolgreiche TGT® Trainerausbildung Bodenschule stattfinden.

Termine mit Peter Kreinberg hier.
Termine mit Rika Kreinberg hier.
TGT® Ausbildungs-Seminare hier.

 

 

 


 

El Establo Rosenhof
Kontakt: Elke Müller
Rosenhof 1
50129 Bergheim

Telefon: 0176 / 307 19 165
E-mail: kontakt@rosenhof-glessen.de

 

 
 
 
 

ROAD TOUR MIT PETER KREINBERG 2019

Road-Tour mit Peter Kreinberg

Reiten mit Leichtigkeit – Zuschauer-Veranstaltungen

 


 

Inhalt:

In dieser Zuschauer-Veranstaltung präsentiert Peter Kreinberg Inhalte der Ausbildungs-Methode „The Gentle Touch®“:

Gebisslos Reiten – von der Verständigung bis zur Versammlung • motivierend Schulen • Übungs-Programme gezeigt und erklärt • Fein und fair mit der TGT®-Methode

 


 

• 1. Block
| Der Zauber der kalifornischen Hackamore – kleine Pause


• 2. Block
| Dressurmäßige Arbeit an der Hand mit Nasenzäumung und Touchiergerte: Vertrauen, Verständigung, Gymnastizierung, begleitende und vorbereitende Übungen für das Reiten.


• 3. Block
| Trainingseinheiten & Übungen sinnvoll gestalten – wie man Schwierigkeiten leichter überwinden kann: Motivationsanreize für das Pferd und Orientierungshilfe für den Reiter



 

Eintritt:

25 € für Frühbucher bei Voranmeldung per E-Mail rika@thegentletouch.de
35 € an der Abendkasse ohne Voranmeldung; Einsteller der Veranstaltungshöfe zahlen 20 €;
Kostenfrei: für Teilnehmer des Reit-Seminars mit Peter Kreinberg vor Ort sowie für lizenzierte TGT®-Trainer ist der Eintritt kostenfrei.


Snacks:

Die Veranstaltungs-Höfe bietet Snacks und Getränke vor Ort an.


Sonstiges:

Hunde sind anzuleinen und willkommen, wenn Sie vor Ort nicht stören (bellen, unverträglich usw.). Filmen und Fotografieren ist nicht gestattet
(EU-DSGVO-Datenschutz).


Anmeldung:

Melden Sie sich per E-Mail an unter: info@thegentletouch.de. Sie erhalten eine Bestätigung und können den Frühbucherpreis dann bar vor Ort zahlen.


Kontakt:

Rika Kreinberg, Tel. 0172 – 5 40 46 91, info@thegentletouch.de

 



TERMINE:


30. Mai 2019

34326 Morschen (Raum Kassel)
Ort: Wilhelmshof, Wilhelmshof 1, 34326 Morschen
Uhrzeit: 14 – 17 Uhr

15. Juni 2019

21271 Hanstedt (Raum Hamburg)
Ort: Waldhof, Am Bruchfelde 2, 21271 Hanstedt-Ollsen
Uhrzeit: 14 – 17 Uhr


20. September 2019

72186 Empfingen (Raum Stuttgart),
Ort:Reitanlage Trail Rider Saddle-Shop, Im Auchtert 15, 72186 Empfingen
Uhrzeit: 18 – 21 Uhr

 

 

 

 

ARTIKEL: TRAININGS-KONZEPT FÜR HINDRNISSE

TGT® Gym- & Extreme-Trail

Großer Artikel zum Trainings-Konzept für Hindernisse

 

 

| Text von Peter Kreinberg

“Back to the roots – zurück zu den Wurzeln” dieser Spruch wird gern verwendet, wenn man eine Entwicklung überdenkt und sich auf die Ursprünge einer Sache zurückbesinnt. Mit dem TGT®-Gym-Trail Konzept bezweckt Peter Kreinberg genau das, denn gerade die Western- und Freizeitreiterei hat ihren Ursprung in einer funktionalen Geländereiterei auf zuverlässigen und leichtrittigen Pferden. Er interpretiert den Spruch dabei wörtlich, in dem er sein Gym-Trail Konzept tatsächlich auf der Grünen Wiese, sozusagen auf den Graswurzeln umsetzt.


Die optimalen Möglichkeiten dazu finden sich auf der Anlage der TGT® Trainerin Ramona Westphal in Bovenden bei Göttingen. Sie hat mit Ihrem Mann Olli dort einen GETA e.V. anerkannten Extreme-Trail Parcour gebaut und in Zusammenarbeit mit Peter Kreinberg einen weiteren großzügigen Natur Trailplatz zur Umsetzung seines Gym-Trail Konzeptes geschaffen.


Beim Training auf diesem Spezialplatz können gymnastische Dressurarbeit und kontrollierte Hindernisarbeit ideal kombiniert - Hirn-Jogging und Körpertraining optimal aufeinander abgestimmt werden. Auf der Dream –Ranch sind somit alle Ausbildungs- und Schulungsvoraussetzungen geschaffen, um vom Einsteiger-Level bis zu den höchsten Schwierigkeitsgraden des Extrem-Trails einen systematischen Trainingsverlauf für Pferde und Reiter zu bieten.


Natürliche Motivation ist die beste Motivation


Seit ich als 10/11jähriger Junge nach der Schule mit meinem Wallach Bubi durch die Wälder des Sauerlandes streifte bin ich neben meiner vielfältigen reiterlichen Entwicklung auch immer ein leidenschaftlicher Geländereiter geblieben. Dabei steht für mich allein das Naturerlebnis im Vordergrund, sondern die Anreize und Herausforderungen für Pferd und Reiter. Beim Klettern in schwierigstem Gelände kann ein Fehltritt gravierende Folgen haben, Reiter und Pferd sind aufeinander angewiesen.


Das Vertrauen und die Verständigung müssen hundertprozentig stimmen. Bindung und Gemeinsamkeitsgefühl werden gefestigt und schweißen zusammen. Man lernt, sich aufeinander zu verlassen.


Mal wird dem Pferd die Entscheidung überlassen, im nächsten Augenblick setzt es jeden Huf präzise nach dem Willen des Reiters. Balance, Trittsicherheit und absolute Selbstkontrolle werden zur Selbstverständlichkeit. Muskeln, Sehnen und Bänder werden vielfältig gekräftigt. Es ist kein Platz für Mißverständnisse, Meinungsverschiedenheiten oder Ignoranz. Schwieriges Gelände ist die beste Schule für gute Horsemanship. Das Prinzip „Lerning by doing“ steht im Vordergrund, Erfahrung führt zu einem gesunder Selbstvertrauen und gegenseitige Verlässlichkeit.


Das Gelände auf die Reitanlage holen

Leider haben nur wenige Reiter hier bei uns in Deutschland das Glück, dafür optimale Reitmöglichkeiten abseits zweispurig befahrbarer Wege vorzufinden. Reiten über „Stock und Stein“ ist für die Meisten kaum noch möglich.

Dieser Hintergrund und die Arbeit an Rindern ist aber der Hintergrund, vor dem sich die Arbeitsreitweise Westernreiten und die verschiedenen Formen der „Natural Horsemanship“ entwickelt haben. Das wird gern in der Freizeit- und Turnierreiterei vergessen. Betätigungsfeld und Focus reduzieren sich allzu oft auf eine immer gleiche Routine oder einen bestimmten Trainingsdrill in der Reitbahn. Das mag für Reiterinnen und Reiter, die nach Selbstverwirklichung streben oder Turnierambitionen haben interessant genug sein, für Pferde ist diese Form der „Förderung“ auf die Dauer wohl kaum attraktiv. Pferde wollen keine Titel und Ehrenpreise gewinnen und sie wollen auch keine „perfekten Bewegungskünstler“ werden. Am liebsten grasen, dösen und wandern sie.


Kurz: ohne sinnvolle Anreize fehlt der „Antrieb“ für Leistung im Reitbahntraining häufig und so findet sich der Pferdebesitzer oder Trainer dann in der Rolle des „Antreibers“ und macht „Druck“. „Druck und Nachgiebigkeit“ dieses Trainingsprinzip in unterschiedlichsten Ausprägungen und mehr oder weniger blumigen Umschreibungen zieht sich durch die moderne Horsemanship- und Westernszene. Da braucht es schon sehr viel Einfühlungsvermögen und Ausbilderkompetenz, will man nicht am Ende Pferde haben, denen Frische, Freude und Agilität gänzlich abhanden gekommen sind und die nur noch rein mechanisch funktionieren.


Anders dagegen sieht es beim Reiten in abwechslungsreichem Gelände aus. Dort gibt es vielfältige Anreize für ein Pferd. Der Reiter kann in die Rolle des Begleiters, Helfers und gelegentlich des „Sicherheitspartners“ schlüpfen und dem Pferd Hilfestellung bei der Bewältigung von schwierigen Situationen anbieten. Vorwärtstendenz ist meistens ausreichend vorhanden oder stellt sich bald ein. Solch eine Rollenverteilung fördert zudem den Teamgeist und die Verständigung wird eine Sache der Selbstverständlichkeit. Motivation und Leistungsbereitschaft gehen nicht verloren sondern ganz im Gegenteil, sie entwickeln sich bei einer geschickten und systematischen Geländearbeit zunehmend positiv.


Trail – vom Geländepfad zum „Stangenmikado“

Die Reitdisziplinen oder Turnierprüfungen des Westernreitens haben sich nach und nach aus dem ursprünglichen „Arbeitshintergrund“ entwickelt. Das Wort „Trail“ bedeutet „Pfad“, also einen Fußweg durchs Gelände. Im Western Turniersport ist damit eine Prüfung gemeint, bei der vor Jahrzehnten noch relativ „naturnahe Hindernissen“ in die Arena platziert wurden. Da jeglicher Turniersport stets gewissen Trends und Modeerscheinungen unterworfen ist, entwickelte sich die Trailprüfung über die Jahrzehnte zu einem sehr naturfremden „Stangenmikado“ mit extremen Stangenlabyrinten, die von den Pferden in einer entsprechend „professionellen“ Show-Haltung bewältigt werden müssen. Um diesem Trend zu einer einseitigen Spezialisierung etwas entgegen zu setzten, wurden erfreulicherweise in jüngster Zeit die „Ranch“ Klassen eingeführt, unter anderem auch der „Ranch Trail“, in dem wieder etwas praxisnähere und natürlichere Aufgaben zu bewältigen sind.

Seit einigen Jahren gibt es zudem die „Extrem-Trail“ Bewegung. Aufwendig angelegte Gelände-Trail-Anlagen mit außerordentlich schwierig zu bewältigenden Hindernissen werden angeboten. Etliche Hindernisse bergen für wenig geübte Pferde/Reiter Paare hohe Risiken. Entsprechend sind angemessene Ausbildungsvorstufen notwendig, um Erfahrung zu sammeln und sich für die wesentlich höheren Anforderungen vorzubereiten. Von den Extreme-Trail Anlagenbetreibern werden entsprechend die unterschiedlichsten Trainingsprogramme angeboten. Am Ende werden Pferd und Reiter dabei möglicherweise zu „Extreme-Trail Spezialisten“ und nehmen an entsprechenden Wettbewerben teil.


Geschicklichkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit


Auch für nicht turnierambitionierte Reiter bietet ein „Trail-Training“ viele Anreize und Vorteile. Da die Hindernisse und Aufgaben in der Regel im Schritt erarbeitet werden, werden das Körperbewusstsein und die Körperkontrolle bei Reiter und Pferd gleichermaßen gefördert. Ruhige Verständigung und kontrollierte präzisen Bewegungen stehen im Focus, Missverständnisse und „Fehler“ werden Pferd und Reiter sofort klar, weil man etwas umstößt, anstößt oder danebentritt. Bewegungs-Korrekturen sind sinnvoll und für Pferd und Reiter logisch. Wer ungeduldig wird, macht das Pferd nervös und stellt schnell fest, das damit nichts besser wird.

Trailübungen erziehen Reiter zu einer feinen, differenzierten und für das Pferd verständlichen Körpersprache und zu einer gefühlvollen und ruhigen Vorgehensweise. Die Pferde haben einen Grund, hinzuschauen, jeden Huf einzeln zu setzten und zu überlegen. Sie lernen abzuwarten, sich präzise in ruhigem Tempo, Linienführung und Beintätigkeit leiten zu lassen und willig mitzumachen, da die Aufgaben für sie sinnvoll und belohnend sind. Gute Horsemanship ist essentiell fürs Gelingen. Es lässt sich also erfreulicherweise feststellen, dass anspruchsvolles Trailtraining wieder ins Bewusstsein vieler Reiterinnen und Reiter rückt, denn die Vorteile liegen auf der Hand: Geschicklichkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit können auf diese Weise deutlich verbessert werden und das ist für jeden Reiter von Vorteil.

Doch so sehr der Nutzen auch auf der Hand liegt, die Sache hat einen entscheidenden Haken. Kaum jemand mag sich für sein tägliches Training mit seinem Pferd eine Wagenladung voller Trail-Hindernisse in die Reitbahn schleppen und anschließen wieder abbauen und nur wenige Reitbetriebe bieten einen abwechslungsreichen, sicheren und gut konzipierten Trailplatz an. Da reduziert sich das Training dann oft nur wieder auf einige Stangen, die in die Bahn gelegt werden. Damit kann man dem Pferd immerhin optische Anreize bieten, aber der Effekt ist natürlich nicht vergleichbar mit dem eines anspruchsvoll gestalteten Trail-Übungsplatzes.


Der TGT®-GYM Trail

Ich selbst habe immer Wert auf natur- und praxisnahes Reiten und Ausbilden gelegt und nach Wegen gesucht die vielfältigen Vorteile objektbezogener Übungen zu nutzen und gleichzeitig mit gutem gymnastisch-dressurmäßigen Reiten zu verknüpfen um einen optimalen „Allrounder“ zu trainieren. Aus Erfahrung weiß ich, dass es einige Nachteile hat, wenn man das Training dabei zu sehr auf reine Trailübungen reduziert. Dann beginnen die meisten Pferde alsbald, selbsttätig an den Hindernissen zu arbeiten. Für viele Reiter mag genau das wünschenswert sein, dann nämlich, wenn es ihre Zielsetzung ist, primär einen „Trail-Spezialisten“ zu trainieren, der hauptsächlich „selbstständig“ am hingegebenen Zügel mit tiefer Nase bei möglichst passivem Reiter schwierige Hindernisse überwindet. Die Entwicklung der allgemeinen Athletik und Durchlässigkeit in den Grundgangarten und anderen Westernmanövern kommt dabei nicht selten zu kurz. Echte Versammlungsfähigkeit weicht einer gewissen Vorhandlastigkeit und dynamische Tempoverstärkungen mit Schub aus der Hinterhand im Trab und Galopp sind nicht möglich.

Damit sich eine solch einseitige Entwicklung nicht einstellt, sind die Trainingssequenzen und Passagen zwischen den Hindernissen in allen Grundgangarten für mich von gleicher Bedeutung im Training. An den Hindernissen mit unterschiedlichen Anforderungen und Schwierigkeitsgraden sollen Pferd und Reiter sich auf die ruhige und kontrollierte Bewältigung konzentrieren. Dort soll das Pferd zwar fokussiert und engagiert sein, aber sich an leichten Hilfen und in guter Gebrauchshaltung reiten lassen. Auch hier wird sich ein hohes Maß an Selbsttätigkeit einstellen und vom Pferd angeboten werden, doch die Zielsetzung bleibt letztlich, es stets durchlässig und bei jedem Schritt an den reiterlichen Hilfen zu behalten.

Man könnte vom „gerittenen“ oder „Reined Trail-Horse“ sprechen. Entsprechend sind die Anforderungen an die reiterliche Kompetenz bedeutend höher angesiedelt als bei der zuvor genannten Zielsetzung. Die Hindernisarbeit ist somit für Reiter und Pferd Konzentrationsarbeit und „Brainwork“. Diese Arbeitsphasen werden individuell abgestimmt mit Trab und Galopparbeit auf Zirkeln, Volten und geraden Linien am eher längeren Zügel. Hier kann das Pferd geistig abspannen und Muskelaufbau, Atmung und Gleichmäßigkeit in den Grundgangarten werden gefestigt und in den Verstärkungen die Schubkräfte gefördert. Vermehrte Konzentration und Versammlung wird dann in ausgewählten gymnastischen Übungen in den Seitengängen gefördert.

Diese drei Trainingsblöcke werden wie bei einem guten sportlichen „Zirkeltraining“ zusammengefügt. Das hat über die spezielle Trailarbeit hinaus natürlich einen hervorragenden Zusatzeffekt für die Verbesserung der allgemeinen Rittigkeit, Durchlässigkeit und Athletik des Pferdes und somit auch einen Nutzen für alle anderen Ausprägungen des Reitens.


Besonders der gymnastische Effekt zur Verbesserung der Elastizität und Versammlungsfähigkeit über die Hinterhand spielt dabei eine wichtige Rolle. Bahnfiguren auf gebogenen und geraden Linien werden dabei sinnvoll mit Hindernissen kombiniert, die an Linienführung, Fußsetzung und Haltung des Pferdes in der Schwierigkeit gestaffelte Anforderungen stellen. Hindernisse mit „Schreck“ und Irritationstendenz werden zusätzlich als Gelassenheitstraining eingefügt und es gibt auch Aufgaben, die Anforderungen an die Geschicklichkeit des Reiters stellen.

In drei Schwierigkeitsstufen gestaffelt holt das Trainingskonzept Einsteiger ab, fördert und fordert Fortgeschrittene und weit fortgeschrittene Reiter/Pferd Kombinationen.

 

 


 

Nächstes Seminar:


21. - 22. April 2019

Seminar "EXTREME-Trail" mit Peter Kreinberg
„TGT® GYM Trail & Extreme Trail“ – am Boden & geritten
Dream Ranch,l Am Rodebach 39,
37120 Bovenden (Raum Göttingen)

 


 

 

 

© PK | RK  TGT GmbH

 

NEU: SEMINAR-STÜTZPUNKT AM NIEDERHEIN

Neu: Kreinberg-Seminar in Kempen am Niederrhein

„Feiner reiten“-Seminar mit Peter Kreinberg

 

 


Individuelle Übungsschwerpunkte | alle Zäumungen | Dressur • Western • Iberisch


 

 

Seit jeher ist die Nachfrage in NRW nach Kreinberg-Seminaren groß. Zusätzlich gibt es daher ab diesem Jahr einen Seminar-Stützpunkt am Niederrhein. Ob Iberisch, Western, Dressur oder die Ausbildung TGT® Bodenschule und Reiten – Reiter mit ihren Pferden aus unterschiedlichen Reitweisen lassen sich von den Ausbildern individuell schulen.

Die Reitanlage „Tönisberg” in Kempen bietet alles, was Kursteilnehmer mit ihren Pferde benötigen: Gastboxen mit Außenfenstern, Paddocks, Raum zum Parken, Seminar-Raum, große Reithalle, Longierzirkel und eine gute Versorgung durch die Hofbesitzerin Kerstin Flesch.

„Wir freuen uns, auch in diesem Jahr am Niederrhein Seminare zu geben“!

 

 


„Feiner reiten“-Seminar mit Peter Kreinberg in Kempen

 

Datum:
29. – 30. Juni 2019  (Sa./So.)

Veranstaltungsort:
Reitanlage Tönisberg, Kerstin Flesch, Neufeld 14, 47906 Kempen


Seminar-Inhalte:
Reiter in diesem Seminar werden in drei Kleingruppen geteilt, so dass Peter Kreinberg so individuell wie möglich auf Reiter und Pferde eingehen kann. Die Gruppen werden je nach Thema / Ausbildungsstand von Peter Kreinberg eingeteilt. Alle Teilnehmer reiten je einmal vormittags und nachmittags.

 

• Individuelle Übungsschwerpunkte, um Blockaden und Fehlhaltungen bei Reiter und Pferd zu lösen

• Individuelle Übungsschwerpunkte, um Sitz-, Schenkel- und Zügelhilfen zu verbessern oder neu zu schulen.

• Hilfengebung verbessern; aktiver, leichter, weicher, gefühlvoller

• Reiten in gebissloser Zäumung: Bosal / Hackamore, Doppelzäunungen (Bosal/Wassertrense), andere gebisslose Zäumungen – Hilfengebung und Erklärung von Funktion & Wirkung

• Beidhändiges oder einhändiges Reiten – je nach Ausbildungsstand; Wassertrense/Stangenzäumung

• Gezielte Lektions-Arbeit auf soliden Grundlagen – je nach Ausbildungstand

• Basisarbeit für junge oder „jung gebliebene“ Pferde und deren Reiter

• Verfeinerung in Basis-Aufgaben von Temporegulierung, Linienführung, Takt, Fleiß, Seitwärts, Rückwärts usw.

Peter Kreinberg unterrichtet jedes Reiter-Pferd-Paar seinem Ausbildungsstand entsprechend. Bitte in der Anmeldung angeben, woran Sie arbeiten möchten – wenn dies bereits ersichtlich ist.

 

TGT®-Trainer können hier detailliert die Inhalte von TGT® Reiten Basis wiederholen und vertiefen oder an Inhalten von TGT® Reiten Intensiv arbeiten. Alle Reitweisen und Rassen willkommen. Reiter und Pferd sollten kontrolliert Schritt/Trab in einer Halle mit anderen Reitern beherrschen; keine sogenannten Problempferde.

 


 

 

Die Ausschreibung mit Infos zu den Zeiten, Kosten, Gastboxen usw. finden Sie hier:

 

Ausschreibung hier.

Anmeldebogen hier.

QUARTER HORSE JOURNAL: PK-BEITRAG

"Quarter Horse Journal" in neuem Outfit

Mit großem Artikel von Peter Kreinberg

 

 

Tolles Layout, hochwertiges Papier und informative Fachartikel – das Fachmagazin Quarter Horse Journal zeigt sich in neuem Look: mit tollen und authentischen Fotos zu den einzelnen Themen sorgt es dafür, dass Reiter im Western-Stil ganz auf ihre Kosten kommen.

In der aktuelle Ausgaben beginnt eine umfangreiche Artikel-Serie mit Peter Kreinberg zum Thema "Von Sportpferd zum Freizeitpartner", mit Lösungsansätzen für Reiter, die mit ihrem neuen oder jungen Pferden aus dem Profi-Sport-Bereich "noch" nicht zurecht kommen. Unter dem Titel "Allrounder oder Spezialist" ist der Beitrag ab der Seite 12 in der März-Ausgabe zu finden.

Zudem beleuchtet das Magazin das Thema Besattlung mit dem Westernsattel. Nicht nur das Quarter Horse Journal kommt in diesem Frühjahr in neuem Look daher, auch das Sattel-Logo von Peter und Rika Kreinbergs Sattel-Konzept und deren Anzeigen erscheinen im neuen Design – passend zum Sattelthema auf Seite 48.

Das Fachmagazin ist an Ihrem Kiosk zu finden oder hier online, Augbae 3/2019.

https://quarter-horse-journal.de